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Ungewöhnlich an diesem "Dom des Nordens" ist die Nordwest-Ausrichtung des Altars, die mit der klassischen Ostung bricht, um den städtebaulichen Plänen gerecht zu werden. Dem Langhaus ist der 67 m hohe Kirchturm vorgelagert, zu dem Chor und Querhaus, deren Teile nebeneinandergeordnet sind, einen Gegenpol bilden. Das leicht geneigte Satteldach (mit Schieferdeckung) fasst das Langhaus, die Kreuzarme und die Hauptapside zusammen. Der "Rundbogenstil" der Berliner Schule erscheint hier in einer Endphase, in der die Mauern des Backstein-Terrakottenbaus weitgehend durchbrochen oder mit Schmuck verkleidet sind. |
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| | Im November 1943 wurde die Kirche durch Bomben leicht beschädigt, die Gemeinde nutzte daher verstärkt das Gemeindehaus in der Griebenowstr.
Die Zionskirchgemeinde umfasste einst mehr als 120.000 Mitgleider.
Von Herbst 1931 bis Frühjahr 1932 übernahm Dietrich Bonhoeffer den Gemeindedienst, eine Gedenktafel und eine am 09. April 1997 aufgestellte Plastik eines knienden Torsos, erinnern an sein kurzzeitiges Wirken.
Am 25. November 1987 wollte der SED-Staat mit Durchsuchung und Festnehmen das kritische Nachdenken des oppositionellen "Friedens- und Umweltkreises der Zionsgemeinde" beenden, zum ersten Mal seit den 50er Jahren waren Staatsorgane in kirchliche Räume eingedrungen.
Besuchen Sie auch die informative Internetseite des Fördervereins Zionskirche e.V. |
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Veranstaltungen der Kirche:
Ab 1. Mai ist bis zum Herbst jeden Sonntag um 10 Uhr Gottesdienst in der Zionskirche. Anschließend ist die Kirche geöffnet bis zum Abendgebet um 18 Uhr, der Turm von 12 - ca. 14 Uhr.
Jeweils am 1. Sonntag im Monat: 14 Uhr Führung mit Tumbesteigung (2.-€/erm. 1,50) und Eine - Welt - Verkauf in der Zionskirche.
Weitere Informationen zu Veranstaltungen in der Zionskirche erhalten Sie auf der Internetseite www.sophien.de |
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